Leitfaden zur aktuellen Windows-Ausgabe mit zwei Bereichen: Player für Musikauswahl und Wiedergabe; Verwaltung für Medien, Quellen, Index, Sicherung sowie Import und Export. Die 45-Tage-Demo bietet alle verfügbaren Pro-Funktionen zum Testen. Ältere Handbücher dokumentieren ihre jeweiligen Versionen; für die aktuelle Navigation gilt dieser Leitfaden.
Sammlung und Quellen
Die Mediensammlung in der Verwaltung
In der Verwaltung lassen sich Medieneinträge, Cover, Innenbilder, Nummern und Regalplätze mit den vorhandenen Sammlungsfunktionen pflegen. Der Player ergänzt Musikauswahl und Wiedergabe; beide Bereiche nutzen denselben Datenbestand. Bestehende Sammlungseinträge werden nicht stillschweigend ersetzt. Aufnahmen werden erst nach deiner Prüfung ausdrücklich mit passenden Sammlungsmedien verknüpft.
Startauswahl und kurze Menüwege
Player steht links, Verwaltung rechts. Die grünen, eingerahmten Schaltflächen Zur Startauswahl bleiben oben und zusätzlich rechts im festen Player sichtbar, auch nach dem Scrollen. Musikregal verlassen steht als rote Schaltfläche nur auf der Startauswahl. Die Verwaltung nutzt fünf übersichtliche Menügruppen. Menüs benötigen kein Scrollen; lange Datenlisten haben einen eigenen Bereich. Bedienfelder überdecken keine Titelzeilen.
Die Bibliothek aktualisieren
Die frische Demo hat keine eingerichteten Musikquellen; die automatische Suche ist zunächst aus. Unter Verwaltung → Musikverwaltung einen eigenen Hauptordner und bei Bedarf einen Ersatzordner auswählen. Danach die Bibliothek manuell aktualisieren oder regelmäßige Scans aktivieren. Quellen müssen erreichbar und lesbar sein. Verfügbare Tags werden eingelesen; fehlende Angaben bleiben unbekannt. Ein nicht erreichbarer Ordner löscht keine erfassten Aufnahmen. Originale MP3-/WAV-Dateien bleiben unverändert.
Metadaten und Quellenstatus
Die Bibliothek liest verfügbare Dateitags und bewahrt Originalwerte auf. Liedsprachen stammen aus geeigneten Tags oder bestätigten Zuordnungen im Index. Gebräuchliche Sprachcodes werden vereinheitlicht. Fehlende Zuordnungen bleiben Unbekannt; ein fremdsprachiger Titel allein beweist keine Liedsprache. Quellenverfügbarkeit und fehlende Metadaten sind getrennte Angaben. Die Musikdateien werden nicht neu getaggt.
Musik finden und hören
Suchen und Filter kombinieren
Nach Titel, Interpret oder Album suchen. Vollständige Treffer stehen zuerst. Ist die Suchabsicht unklar, zwischen Suchbegriff am Anfang und Suchbegriff im Text wählen. Links Titel ankreuzen: Die Auswahlzahl wird angezeigt; Alle auf dieser Seite betrifft nur die aktuelle Seite. Auswahl abspielen startet die markierten Titel; Auswahl vormerken fügt sie der Warteschlange hinzu. Genres und bestätigte Liedsprachen lassen sich kombinieren. Alle hebt den jeweiligen Filter auf; Zurücksetzen entfernt die Such- und Filtereingrenzungen.
Oldies und eine optionale Jahresgrenze
Ohne eingestellte Jahresgrenze verwendet die Oldies-Auswahl ausdrücklich als Oldies markierte Genres. Eine optionale Jahresgrenze ergänzt Aufnahmen mit bekanntem Jahr bis zu diesem Grenzjahr. Die Auswahl lässt sich mit anderen Filtern kombinieren. Ein fehlendes Jahr belegt keine Oldies-Zuordnung; originale Genretags werden nicht umgeschrieben.
Wiedergabe und Überblenden
Abspielen, pausieren, Titel wechseln, Position und Lautstärke regeln. Überblenden ist aus oder auf 1 bis 10 Sekunden eingestellt. Bei 5 Sekunden beginnt der Folgetitel während der letzten 5 Sekunden des aktuellen Titels: Beide laufen gleichzeitig, der alte wird leiser, der neue lauter. Danach läuft der neue Titel bereits etwa 5 Sekunden. Der Folgetitel wird vorbereitet; die Einstellung erzeugt keine Wartepause. Nicht verfügbare oder nicht lesbare Quellen können dennoch Ladeprobleme verursachen.
Warteschlange, Wiedergabelisten und Favoriten
Das Plus merkt einen Titel vor; Play startet die Wiedergabe. Warteschlange leeren entfernt die Folgetitel, während der aktuelle Titel an seiner Position weiterspielt und anschließend endet. Angezeigt wird die Zahl folgender Titel. Das Herz steht ausschließlich im festen Player und merkt immer den dort angezeigten aktuellen Titel, auch wenn die Ergebnisliste längst weitergescrollt wurde. Der Merkstatus folgt dem Titelwechsel. Gespeicherte Wiedergabelisten und Favoriten bleiben erhalten; entfernte Listeneinträge löschen keine Audiodatei.
Bearbeiten und prüfen
Indexangaben bearbeiten
Originale Metadaten prüfen und bekannte Genres oder Liedsprachen im Index ergänzen. In der Musikverwaltung lassen sich markierten Titeln über Sprache zuordnen bestätigte Sprachen zuweisen. Mehrere Werte sind möglich. Unbekannte Angaben bleiben unbekannt, bis eine verlässliche Zuordnung vorliegt. Diese Änderungen betreffen den Index und schreiben keine Musikdateitags um.
Eigene Genres verwalten
Bibliotheksgenres ergänzen oder umbenennen und die gewünschten Kategorien aktivieren. Alle- und Keine-Auswahl erleichtern größere Zusammenstellungen. Standardbezeichnungen folgen der gewählten Oberflächensprache; selbst geänderte Namen bleiben deine eigenen. Die Genreverwaltung verändert keine ursprünglichen Genretags in den Musikdateien.
Medienübersicht und Sammlungsverknüpfungen
Unter Verwaltung → Sammlung → Medienübersicht nach Interpret, Album oder erfasstem Titel suchen. Einzeltiteldateien ohne Albumangabe bleiben separate Treffer ohne Albumzuordnung. Physische Ausgaben und digitale Albumfundorte gemeinsam betrachten; jede erfasste Originalausgabe bleibt erhalten. Digitale Zuordnungen nutzen Albumangaben oder ausdrückliche Verknüpfungen. Albumordner und Titel in allgemeinen Musikordnern bleiben unterscheidbar. MP3-Bitraten werden aus vorhandenen Werten angezeigt, etwa 320 kbit/s oder gemischt 128-320 kbit/s; fehlende Werte heißen unbekannt, WAV bleibt separat. Quellenverfügbarkeit wird unabhängig davon angezeigt. Eine Haupt- und eine Ersatzkopie erzeugen kein neues Werk. Ausdrückliche Sammlungsverknüpfungen nach Prüfung bestätigen; ähnliche Namen allein beweisen keine identische Aufnahme.
Die Dubletten-Kandidatenliste verwenden
Den Bericht herunterladen, um mehrfache Speicherorte und mögliche doppelte Aufnahmen zu prüfen. Identische Dateiinhalte oder übereinstimmende Audioinhalte sind belastbarer als ähnliche Titel oder Laufzeiten. Ein gründlicher Scan kann vollständige Aufnahmen über unterschiedliche Kodierungen hinweg konservativ vergleichen; unklare Ergebnisse bleiben getrennt. Der Bericht löscht, verschiebt oder überschreibt keine Quelldatei. Größenangaben sind logische Bytes und keine garantierte physische Speicherersparnis.
Verfügbarkeit, Export und Abnahme
Verfügbarkeit und Ersatzwiedergabe
Die Bibliothek kann einen anderen geprüften erreichbaren Speicherort versuchen, wenn eine Aufnahme aus der Hauptquelle nicht gelesen werden kann. Ein eingerichteter Ersatzordner mit gleicher relativer Struktur hilft, eine weitere Kopie zu finden. Diese Kopie als Sicherung behalten. Wenn möglich, soll die Wiedergabe an der bisherigen Position fortgesetzt werden. Netzwerkunterbrechungen, fehlende Dateien oder nicht abspielbare Aufnahmen können die Wiedergabe dennoch beenden; eine allgemeine Verfügbarkeit ist nicht garantiert.
Bitrate und Aufnahmeidentität
Unter bestätigt gleichen Aufnahmen bevorzugt die Wiedergabe die höchste geprüfte erreichbare Bitrate, die das Minimum von 128 kbit/s erfüllt. Unbekannte Bitraten bleiben zur Prüfung sichtbar. Bitrate allein garantiert keine Klangqualität; fehlende Aufnahmeinformationen lassen sich durch Umwandeln nicht wiederherstellen. VM Pro konvertiert die Audiodateien nicht und rechnet sie nicht künstlich hoch.
Katalogexport und Sicherungen
Der Musikkatalogexport enthält Indexmetadaten, keine Audioquellen. Unabhängige Kopien der Musikordner weiter aufbewahren. Die vorhandenen Sicherungsfunktionen der Sammlung bleiben für deren unterstützte Daten nutzbar. Ein exportierter Musikkatalog hilft beim späteren Austausch, ergänzt aber keine neuen Musikbefehle in einer älteren Android-App.
Die tatsächliche Windows-Umgebung prüfen
Nach der Installation einen eigenen Musikordner einrichten und aktualisieren. Auswahl, Plus und Play, Herz für den laufenden Titel sowie Warteschlange leeren ausprobieren. Bei 5 Sekunden Überblenden müssen beide Titel 5 Sekunden gleichzeitig hörbar sein. Sprachzuordnungen, Alle und Zurücksetzen prüfen. Bei Verwendung eines Ersatzordners auch dessen Erreichbarkeit testen.
Nach 45 Tagen ist für neue Medieneinträge, Drucken, Musikwiedergabe, Musikscans, Bearbeiten des Musikindex und das Sprachmodul eine passende aktive Lizenz nötig. Deine bestehende Mediensammlung bleibt erhalten und kann weiter abgefragt, bearbeitet, gelöscht, exportiert und gesichert werden. Auch Import und Rücksicherung dürfen nach Ablauf keine zusätzlichen Einträge anlegen. Eine vorhandene passende Freischaltung bleibt bei einem Programmupdate erhalten; die Testfrist beginnt nicht neu.